Das Programm ab nächsten Donnerstag finden sie in der Regel ab Montagabend hier.
Mittwoch um 20:15 Uhr

Regie: Sandra Wollner

Frei ab 12 Jahren
A D / 2026
6. Woche
Plakatmotiv "Everytime"
Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.
Mehr Infos zum Film unter https://www.eksystent.com/everytime.html
Donnerstag bis Samstag um 16:00 Uhr
Sonntag um 15:00 Uhr
Montag um 14:00 Uhr
Dienstag um 17:50 Uhr

Regie: Lars Jessen

Frei ab 12 Jahren
D / 2026
6. Woche
Plakatmotiv "Spaziergang nach Syrakus"
Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan …

Regisseur Lars Jessen („Mittagsstunde“) erzählt in SPAZIERGANG NACH SYRAKUS von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Der Film entstand nach Motiven des Romans „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ von Friedrich Christian Delius (erschienen im Rowohlt Verlag), der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Mit feinem Humor und großen Emotionen blickt der Film auf deutsche Geschichte – und verhandelt dabei erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit sowie die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren.

Mehr Infos zum Film unter https://www.pandorafilm.de/filme/spaziergang-nach-syrakus.html
Sonntag um 21:00 Uhr

Regie: Jane Schoenbrun

OmU
Frei ab 16 Jahren
USA / 2026
2. Woche
Plakatmotiv "Teenage Sex And Death At Camp Miasma"
Die ambitionierte queere Filmemacherin (Hannah Einbinder) erhält den Auftrag, einen neuen Teil für die finanziell schwächelnde Slasherfilm-Reihe Camp Miasma zu drehen. Im Zuge der Arbeit entwickelt sie eine zunehmende Faszination für das „Final Girl“ des Originals (Gillian Anderson) und schließlich gelingt es ihr, die inzwischen zurückgezogen lebende Frau noch einmal für die Reihe zu engagieren. Bald aber führt die Begegnung mit der mysteriösen Frau in ungekannte, von Wahnvorstellungen geprägte Untiefen der Angst und Lust. 


Bei seiner Premiere in Cannes wurde der Film von der Kritik einstimmig gefeiert und mit der Queer Palm ausgezeichnet.


Mehr Infos zum Film unter https://mubi.com/de/campmiasma
Donnerstag bis Freitag, Montag um 18:00 Uhr
Donnerstag bis Freitag, Montag bis Dienstag um 20:00 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Mittwoch um 14:00 Uhr
Samstag, Mittwoch um 18:15 Uhr
Samstag um 20:15 Uhr
Sonntag um 19:10 Uhr
Sonntag um 17:10 Uhr
Sonntag um 13:10 Uhr
Montag bis Dienstag um 16:00 Uhr

Regie: Pawel Pawlikowski

Frei ab 0 Jahren
F PL I D / 2026
2. Woche
Plakatmotiv "Vaterland"
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (Beste Regie in Cannes, fünf Europäische Filmpreise, darunter für den Besten Film) erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble.

Mehr Infos zum Film unter https://www.neuevisionen.de/de/filme/vaterland-196
Sonntag um 11:00 Uhr
Dienstag um 14:00 Uhr
Mittwoch um 16:00 Uhr

Regie: Annelie Boros und Vera Brückner

D / 2026
1. Woche
Plakatmotiv "Wer weiß schon, was ein Leben ist?"
Zum 150. Geburtstag der Malerin Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich Leben, Werk und Denken Paula Modersohn-Beckers an. Je tiefer sie in deren Welt eintaucht, desto mehr wird die Suche auch zu einer Begegnung mit sich selbst. So entsteht ein poetischer Film über künstlerische Freiheit, weibliche Selbstbestimmung und die zeitlose Frage: Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben – darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke.

Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging.

Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm. Er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen.

Mehr Infos zum Film unter https://www.wfilm.de/wer-weiss-schon/kinotermine/